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Dienst an der Allgemeinheit macht mir Spass. Nur als solidarische Gesellschaft können wir überleben. Ich glaube, dass solidarische Staatsformen und Gesellschaften am erfolgreichsten sind. Solidarität heisst aber auch, Leistungen vom einzelnen einzufordern. Deshalb empfand ich diese Initiative, die jedem ein bedingungsloses Grundeinkommen gewähren wollte, einen ziemlichen Schwachsinn. Hier ging es darum, von der Gesellschaft Leistungen einzufordern, ohne eine Gegenleistung zu erbringen. 
Wir brauchen aber die Leistung der einzelnen, um uns alle gemeinsam durch- und weiterzubringen. Mich beeindrucken Menschen, die viel für die Allgemeinheit tun, und nur wenig oder gar nichts als (materielle) Gegenleistung erhalten.


Meine Engagements und Aktivitäten für die Allgemeinheit:

Die unten aufgeführten Aktivitäten machen oder machten mir Riesenspass. Bei keiner verdient man einen Franken, oft war das Gegenteil der Fall. Aber bei all diesen Aktivitäten habe ich wunderbare Leute kennengelernt und das Gefühl bekommen, dass meine Arbeit geschätzt wird. 



Schule: Hilfe bei Sporttagen

Als unsere Kinder noch im Schulhaus Feldhof zur Schule gingen, durfte ich verschiedentlich an den Sporttagen mithelfen. Hier ein Bild aus einer Feldhofolympiade. Es ist schön, die Freude und die Begeisterung der Kinder zu sehen. Da ist Engagement der Lehrerschaft dahinter.



Schule: Koch am Mittagstreff im Schulhaus Lindenbüel

Als Klassendelegierten des Elternrats hat es mich erwischt: Neu koche ich hie und da für den Mittagstreff. Dieser Treff ist eine gute Sache, braucht aber Leute, die sich dafür engagieren. Doris Kunz ist die Hauptköchin und leistet einen grossen Einsatz. Damit sie auch mal etwas Entlastung hat, kochen auch andere Kochteams. Am 16.Mai 2017 habe ich zusammen mit Doris Hongler kürzlich wieder gekocht: Als Novum gab es echte Gulaschsuppe (mit Kalbfleisch aus dem Seebachtal), dann hausgemachte Schwarzwäldertorte und frischen Fruchtsalat. Für die Lehrkräfte gab's auch noch ein kleines Schlückchen Ribera del Duero. Dem mengenmässigen Verzehr nach zu urteilen, scheint es geschmeckt zu haben...  Ein ebenso beliebtes Menue von mir sind Kalbsschnitzel und Gratin des Amis de Morges, Salat und am Schluss die "poire belle Hélène". 



Schule: Geisterbahn am Schulsylvester im Feldhof   :-)

Jedes Jahr wird von Eltern unter grossem Zeit- und Materialaufwand die schon legendär gewordene Geisterbahn aufgebaut. Letztes Jahr durfte ich zum ersten Mal mitmachen. Ein riesen Nervenkitzel für die Kinder, grausige Schreckmomente, Angst hoch zwei für alle. Anbei noch ein Bild: Sie dürfen dreimal raten, wer dieser Unheimliche aus vergangenen Jahrhunderten ist.



Dorfverein Kindhausen: Mithilfe beim monatlichen Mittagstisch

Eine gute Sache. Auch hier engagieren sich Eltern, um den Kindhauser Kindern einmal im Monat einen Mittagstisch in der Quartieranlage zu bieten. Meine Frau war da lange dabei. Wenn ich es einrichten konnte und meine Frau gerade Terminschwierigkeiten hatte, bin ich gerne eingesprungen. Die Kinder geniessen diesen monatlichen Anlass offensichtlich. Jedesmal wenn ich dabei war, herrschte eine super Stimmung und ich war angenehm überrascht, wie nett die Kinder verschiedenster Altersstufen zueinander sind und wie dankbar sie das Essen geniessen.




Schweiz und Schweizer Geschichte / Schweizer Widerstand gegen Nazi-Deutschland

Für die Schweiz habe ich eine Schwäche. Ich finde die Schweiz das beste und schönste Land der Welt. Meine Kinder sehen das übrigens genau so, obwohl in der Schweiz Schulpflicht herrscht. :-))

Wie kam es, dass ich an diesem Buch mitwirkte?

Wie viele Schweizer konnte ich den damaligen Bergier-Bericht zur Rolle der Schweiz im Zweiten Welkrieg nicht akzeptieren. Er war völlig unausgewogen und hat die Generation von Schweizern, die diese Zeit des Zweiten Weltkriegs durchstehen mussten, vor den Kopf gestossen. Diese Generation hat sich mutig und auch geschickt und umsichtig als einziges Land weit und breit aus den Kriegswirren heraushalten können. Die Bevölkerung und auch die damalige Regierung verdienen dafür grössten Dank und Respekt. Ein amerikanischer Historiker und Schriftsteller, Stephen P. Halbrook fühlte sich herausgefordert, die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg ins rechte Licht zu rücken und eine Antwort (Stephen Halbrook nennt es Ergänzung) auf den verzerrten und tendenziösen Bergier-Bericht zu geben. Dazu schrieb er zwei Bücher. Als das zweite dieser Bücher nur auf englisch erschien, nahm ich via e-mail Kontakt mit dem mir nicht bekannten Halbrook auf und bot ihm an, sein Buch, auf das ich in der Neuen Zürcher Zeitung aufmerksam geworden war, auf deutsch zu übersetzen. Halbrook antwortete binnen weniger Minuten und nahm mein Angebot an. Es war klar, dass das einen Haufen Arbeit für mich bedeutete und dass diese nicht entschädigt werden konnte. Zusammen mit Elisabeth Sauter machte ich mich an die Arbeit und das Buch erschien dann bald auf deutsch. Es macht mich froh, dass vor allem noch Zeitzeugen aus jenen dunklen Tagen, die Möglichkeit hatten, dieses Buch auf Deutsch zu lesen. http://www.stephenhalbrook.com/books.html