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was ich glaube...
von den Menschen:
Ich glaube an das Gute im Menschen. Das Gute ist in jedem von uns drin. Ich glaube aber auch, dass jeder von uns das Schlechte in sich hat. Es ist wie mit Software-Funktionen im Auto: Die Funktionen sind alle da, es braucht nur den Code, um die Funktionen, in diesem Falle das Gute oder das Böse in uns, freizuschalten. 
vom Entscheiden:
Immer wieder werden wir vor Entscheidungen gestellt. Oft ist allen ganz klar, was der richtige Entscheid ist. Muss man hingegen aus zwei Alternativen wählen, die die Wahl sehr schwierig machen und die in der Summe der Vor- und Nachteile etwa gleich sind, machen wir oft ein langes Hin und Her, was wohl der richtige Entscheid sein möge. Meine Erfahrung ist, dass es in solchen Fällen egal ist was entschieden wird. Wichtig ist, dass Entschieden wird und nicht wertvolle Zeit im Abwägen vergeht.
vom Erreichen von Zielen:
Generell unterschätzen wir uns, was wir alles an Zielen erreichen können. Man muss sich nur darauf konzentrieren und sich nicht durch "Nebenziele" verzetteln. Ein Beispiel: In einer der Firmen, die ich leitete, setzten wir uns folgendes Ziel: "Wir werden nur die allerbesten Fachkräfte einstellen, aber die tiefsten Löhne bezahlen." Was verrückt tönte, machten wir am Ende wahr. Es kommt nur drauf an, wie Sie diese Lücke zwischen allerbester Fachkraft und tiefstem Lohn überkompensieren. Konzentrieren Sie sich darauf und schon haben Sie's geschafft. 
von der Bewältigung unserer Zukunft:
Die Menschheit ist kreativ und erfindungsreich. Das Leben hierzulande war noch nie so bequem, so gesund, so sicher und so lange. Ich vertraue auf den Fortschritt und dass wir die Zukunftsprobleme, die wir auch zum schönen Teil selber verursacht haben, rechtzeitig lösen werden. Die Mehrheit der Menschen braucht eben etwas mehr Zeit, um Handlungsbedarf zu erkennen. Nicht alle sind Propheten und auch von diesen haben wiederum nicht alle recht.
von der persönlichen Leistung:
Um unser Leben zu gestalten und zu geniessen, müssen wir etwas leisten. Wer das nicht will, darf nicht erwarten, an den Segnungen unserer Wirtschaft und Gesellschaft in gleichem Masse Anteil zu haben, wie diejenigen, die sich leistungsmässig ins Zeug legen. Anders ist es, wenn jemand nicht leisten kann. Eine solidarische Gesellschaft wie unsere hilft ihm, über Wasser zu bleiben.
vom Staat:
Wir "betreiben" einen Staat, damit es uns allen besser geht. Insofern ist der Staat für uns geschaffen und nicht wir für den Staat. Damit der Staat aber funktioniert, müssen wir uns einsetzen, dass seine Institutionen funktionieren und mit Leben gefüllt werden. Das ist somit unser Auftrag. US-Präsident J.F. Kennedy hatte recht wenn er sagte: "Frage nicht, was Amerika für dich tun kann, sondern frage, was du für Amerika tun kannst."
vom Blutspenden: :-))
Ich war kürzlich im Griespark Blut spenden. Weil es wieder einmal ein zehntes Mal war, bekam ich einen wunderbaren Regenschirm geschenkt. Von gegen 19000 Einwohnern von Volketswil haben gerade mal etwa 100 Blut gespendet. Wenn ich zum Gemeindepräsidenten gewählt werde, werde ich das nächste Mal jedem der Blut spenden geht, ein Glas Wein oder Traubensaft spendieren. :-))